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Rebsorten
Die Pflanze, aus deren Früchten Wein gewonnen wird, ist die Weinrebe. Wie die meisten Pflanzen liegt sie in unterschiedlichen Sorten vor, die man im Weinbau als Rebsorten bezeichnet. Geschmack und Charakter eines Weines werden hauptsächlich durch die Rebsorte bestimmt.
Die wichtigsten Rebsorten:
Rote Reben
Cabernet Sauvignon
Der klassische Vertreter intensiv nach Schwarzer Johannisbeere schmeckender Weine ist der Cabernet Sauvignon. Die Rebsorte wird in fast jedem Land angebaut, dass Wein herstellt und sortenrein sowie in einer Vielzahl von Verschnitten produziert und konsumiert. Bezogen auf die weltweite Anbaufläche gehört sie zu den zehn meist angebauten Rebsorten. Ihre Eigenschaften machen sie jedoch zur wohl Edelsten und Renommiertesten.
DNA-Analysen zufolge, ist sie aus einer vermutlich natürlichen Kreuzung aus dem Sauvignon Blanc (Weiße Rebsorte) und dem Cabernet Franc (Rote Rebsorte) entstanden.
Der Cabernet Sauvignon ist nicht unbedingt ein leichter Wein, aber er "erschlägt" in seiner Wuchigkeit und Geschmacksfülle in der Regel weniger als ein schwerer Shiraz oder Zinfandel
Der Cabernet Sauvignon wird häufig mit Merlot verschnitten, was den entstehenden Wein harmonischer machen soll. Zum Essen passt ein Cabernet Sauvignon fast immer - er wird nicht umsonst häufig als "Allzweck-Wein" bezeichnet. Einfache Gerichte aus dunklem Fleisch sind ideal, und auch zu Pasta passt der Wein je nach Typ; hier sind jedoch hin und wieder die typischen italienischen Sorten wie der Dolcetto oder Barbera eine bessere Wahl.
Anbaugebiete:
Chile bieten insbesondere im unteren bis mittleren Preissegment ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Südafrika produziert inzwischen ebenfalls in größerem Stil Cabernet Sauvignon, allerdings ist dieser hier noch nicht so berühmt für seine Qualität, wie das zum Beispiel für die schweren Cabernets aus Kalifornien und Australien gilt. So bleibt bei südafrikanischen Weinen in vielen Fällen doch eher Pinotage, Zinfandel oder Shiraz empfehlenswerter.
Spitzenweine produzieren im hohen Preissegment vor allem die traditionsreichen, französischen Weinhäuser um Bordeaux: Château Lafite-Rothschild, Latour, Haut-Brion, Mouton-Rothschild sowie Margaux. Hier kann sich auch eine längere Lagerung lohnen, um den Wein noch weiter reifen zu lassen.
In der Regel ist ein Cabernet Sauvignon jedoch schon trinkreif, wenn Sie diesen im Weinhandel kaufen - das gilt insbesondere für die Massenweine, die in fast jedem Supermarkt in Europa und den USA erhalten können.
Pinot Noir (bzw. Spätburgunder)
Pinot Noir heißt auf deutsch Spätburgunder, auf italienisch Pinot Nero. In Österreich wird die Rebe und der entsprechende Wein als Blauburgunder verkauft. Er ist die klassische Rebsorte für weiche, duftende Weine mit samtigen Aromen roter Früchte wie zum Beispiel Erdbeeren. Es gibt nicht viele Anbaugebiete weltweit, die wirklich gute Qualität liefern - und in der Regel spiegelt sich dies im Preis der Spätburgunder- bzw. Pinot Noir-Weine wieder.
Laut Weinexperten, kommen die besten Pinot Noirs aus dem Burgund (Bourgogne), gefolgt von Pinot Noirs aus Kalifornien und Neuseeland.
Wer nicht so viel Geld ausgeben will wie für Burgundische Grand Crus, der kann mit Pinot Noir aus Chile deutlich günstiger fahren und dennoch hervorragende Weine erhalten - zu vernünftigen Preisen.
Billiger Pinot Noir kann eine herbe Enttäuschung sein - vor allem, wenn Sie hohe Erwartungen an die Flasche gestellt haben, die da so modern und schick im Weinregal auf Ihren Kauf wartet. Rechnen Sie wie bei anderen Rebsorten auch mit einer großen Geschmacksbandbreite - je nach Herkunft und Alter.
Pinot Noir wird allgemein auch als "kapriziöse" und empfindliche Sorte bezeichnet: Viele Winzer möchten ihn anbauen, aber nicht alle bekommen ihn so hin, wie er schmecken soll - nach Erwartungen des Winzers selbst und vieler Spätburgunder-Fans, die sich in diesen Wein verliebt haben.
Genießen Sie in jedem Fall den herrlichen Duft eines guten Pinot Noirs / Spätburgunders / Blauburgunders oder auch Pinot Nero, bevor Sie ihn im Mund kreisen lassen.
Syrah (bzw. Shiraz)
Als „Würzig-warm" beschreibt man wohl am besten den Geschmack eines Shiraz oder Syrahs, wie er in Frankreich heißt. Aromen von dunklen Beeren, schwarzem Pfeffer und Schokolade weisen insbesondere die australischen, südafrikanischen oder kalifornischen Shiraz-Vertreter auf, die zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis häufig einen wunderbaren Weingenuss liefern.
Der Syrah/Shiraz ist bekannt für seine intensive Würze, so dass Sie ihn auch zu kräftigen Speisen genießen können. Gut passt ein Syrah/Shiraz zu kräftig gewürztem Grill-Fleisch, aber auch zu kräftigem Käse.
Die größten Mengen von Rotwein aus der Shiraz/Syrah-Rebe produzieren Frankreich und Australien, und zwar in ähnlich guter Qualität. Französischen Syrah-Weinen wird nachgesagt, sie seien "rauchiger, kräutiger und ernster", während der typische australische Shiraz häufig als runder und weicher erachtet wird.
Shiraz-Weine sind gut lagerfähig, aber in der Regel auch sofort nach dem Kauf trinkbereit.
Merlot
Der Merlot ist eine hochwertige und international angebaute Rebsorte französischen Ursprungs und gehört zu den zehn meist angebauten Rotweinsorten weltweit.
Der Merlot bringt fruchtige und tanninarme Weine hervor. Der relativ dunkle, rubinrote Wein erinnert im Geschmack an Pflaumen, mit süßen, malzige Töne. Er weißt weniger Tannin und eine niedrigere Säure als ein Cabernet-Sauvignon auf, aber einen höheren Alkoholgehalt.
Der Merlot ist weich und geschmeidig, was ihn für viele Wein-Einsteiger zugänglich macht.
Der Merlot wird teilweise rebsortenrein vinifiziert, zum größten Teil aber zum Verschnitt mit herben Rebsorten verwendet. Die reinen Merlot-Weine sind in ihrer Lagerung zeitlich sehr beschränkt und ist deshalb eher selten anzutreffen. Am besten eignet sich der Merlot jedoch zum Harmonisieren und Verfeinern anderer Sorten, vor allem von Cabernet Sauvignon. Fast alle Bordeaux-Weine haben einen Anteil Merlot in der Cuvée. Eine der wenigen Ausnahmen bilden die teuersten Bordeaux-Weine, die als reine, höchstklassige Merlots erzeugt werden, wie z.B. der Château Petrus.
Tempranillo
Tempranillo ist die mehrheitlich verwendete Rebsorte für spanische Rotweine – sie wird deswegen häufig auch als das "spanische Mädchen für alles" bezeichnet. In den Beschreibungen finden sich Geschmacksmerkmale von Erdbeeren, über Pflaume und Brombeeren über Gewürze – stark beeinflusst durch den Eichenfass-Ausbau (siehe auch unter Wein-Sprache: Reserva).
In Portugal heißt die Traube übrigens Tinta Roriz und eine bedeutende Sorte für den dortigen Portwein. Auch bekommt man schmackhafte Weine dieser Rebsorte aus vielen Regionen der Welt: Kalifornien, Südfrankreich, Portugal - wenngleich Spanien sicher der größte Produzent von Weinen dieser Rebsorte ist.
Für den Wein-Einsteiger und "Durchschnittsbürger", der kräftige, trockene Rotweine mag, ist Tempranillo ein guter Freund. Tempranillo-Weine aus Rioja, La Mancha und Valdepenas sind fast in jedem Supermarkt erhältlich – mit einem Flaschenpreis von 2-4 EUR liefern Sie für den Durchschnittsweintrinker gute Qualität zu einem vernünftigen Preis.
Nebbiolo
Nebbiolo ist eine italienische Rotwein-Rebsorte.und stammt aus dem Piemont. Sie liefert tanninreiche, ausdrucksstarke Weine, die lange reifen müssen. Der Nebbiolo gehört zu den am langsamsten reifenden Weinen überhaupt, aber damit auch zu denen, die ihre Qualität am längsten behalten.
Die Rebe hat eine so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird. Als typisches Aroma besitzen Nebbiolo-Weine ein dezentes Veilchen-Aroma ohne Süße – jung wirken sie häufig wegen ihres hohen Tanningehalts ein wenig rauh – später dann sehr ausgeglichen, ohne vordergründig gefällig zu sein.
Die dickschalige und kleinbeerige Nebbiolo gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten was Boden und Lage betrifft. Er gedeiht praktisch nur auf kalkhaltigen Mergelböden und verlangt steile Süd- oder Südwestlagen. Dieser extreme Anspruch ist wohl Ursache dafür, dass, anders als bei anderen Sorten, wirklich hochwertige Weine in Überseegebieten bisher nicht gekeltert wurde. Es fehlt an den nötigen perfekten Lagen.
Die bekanntesten Nebbiolo-Weine, die sortenrein vergoren werden, sind: der Barolo sowie der Barbaresco (beide anerkannt als DOCG)
Sangiovese
Sangiovese ist eine eine italienische Rotwein-Rebsorte. Sie ist eine der wichtigsten Rebsorten in Italien und Hauptbestandteil des Chianti.
Die Rebsorte wurde bereits vor 2500 Jahren von den Etruskern kultiviert. Immer noch sind die Hauptanbaugebiete der Sangiovese die traditionellen Siedlungsgebiete der Etrusker, vor allem die Toskana, aber auch die Emilia-Romagna sowie Umbrien und Marken.
Allgemein zeichnet sich ein sortenreiner Sangiovese-Wein meist durch eine kräftige Farbe und ausgeprägte Struktur von Säure sowie Tanninen aus. Je nach Reife und Qualität bilden sich Noten von Tabak und Leder bis hin zu Pflaumen hervor. Die eleganten und kräftigen Aromen sind das vielleicht schönste Merkmal dieser Traube. Sangiovese bildet die Grundlage für den Chianti sowie für die meisten der Rotwein-Stars aus der Toskana. Sie ist Hauptbestandteil der berühmten Weine Vino Nobile di Montepulciano und Brunello de Montalcino.
Die Sangiovese-Rebe hat hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Montepulciano
Der Montepulciano ist eine rote Rebsorte, den sechsten Rang im Weinbau in Italien einnimmt. Hauptanbaugebiete sind die Abruzzen, wo der gleichnamige Wein Montepulciano d'Abruzzo, stammt.
Er ist meist ein rustikaler, einfacher Zechwein, der gut mit italienischer Küche harmoniert. Er ist praktisch in allen Supermärkten Europas zu haben und weist ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis auf.
Nero d’Avola
Der Nero d’Avola ist eine rote Rebsorte, die in Süditalien verbreitet ist und aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften in den letzten Jahren eine hohe Verbreitung im unterm Preissegment gefunden hat.
Sie ist eine der traditionellen Rebsorten Siziliens und wird auch gerne im Verschnitt mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah verwendet. Sortenreine Weine sind meist tiefdunkel (daher der Namensbestandteil „Schwarzer“) und sehr konzentriert, ohne dass ihnen die notwendige Säure fehlt. Die meisten Nero d’Avola weisen ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis auf.
Weiße Reben
Chardonnay
Der Chardonnay ist eine weiße Rebsorte mit hohem Qualitätspotenzial. Der Chardonnay gilt wie auch der Riesling als sehr hochwertige Weißweintraube, stellt an Bodenqualität sowie an die klimatischen Bedingungen aber eher wenig Ansprüche.
Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Sie gehört zu den zehn meist angebauten Rebsorten weltweit.
Der Chardonnay zeichnet sich vor allem durch Körperreichtum aus. Das Aroma ist weniger charakteristisch als das eines Rieslings oder Gewürztraminers, dafür kann der Chardonnay den Charakter der Weinbergslage gut zum Ausdruck bringen.
Ein guter Chardonnay besitzt stets einen verhältnismäßig hohen Alkoholgehalt, 13 % sind nicht selten. Als einer der wenigen Weißweine kann der Chardonnay auch durchaus vom Ausbau in Eichenfässern profitieren. Typisch ist sein Geschmack nach Nüssen, der zuweilen auch als rauchig bezeichnet wird.
Riesling
Riesling ist eine weiße Rebsorte, die als eine der besten und wichtigsten Weißweintrauben der Welt gilt. Sie bringt die besten Ergebnisse in kühleren Gegenden und wird vor allem in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern angebaut.
Der ursprüngliche Riesling war vermutlich schon von den Germanen in Besitz genommen und könnte auf Grund der Nähe des Rieslings zu den Wildreben aus diesen ausgelesen worden sein. Die örtliche Herkunft vom Rhein dürfte unbestritten sein. Vom Rheintal aus verbreitete sich der Riesling am Ende des Mittelalters in die meisten deutschen Anbaugebiete.
Der Geschmack zeichnet sich in der Jugend durch vielfältige fruchtige Aromen, wie Grapefruit, Limone, Apfel, Pfirsich und Passionsfrucht, aus. Normalerweise sind die Weine leicht bis mittelschwer, und werden als frisch, rassig und mineralisch beschrieben. Der Riesling besitzt die Fähigkeit, den Charakter der jeweiligen Lage besonders gut zum Ausdruck zu bringen. Aufgrund ihres relativ hohen Säuregehalts besitzen Rieslingweine eine sehr gute Lagerfähigkeit (5–10 Jahre). Die Fruchtaromen weichen im Laufe der Reifung mineralischen und Bodentönen.
Der Riesling bringt auch hochwertige süße Weine hervor. Die besten Süßweine werden entweder als Eiswein geerntet, oder aber die Konzentration der Geschmacksstoffe erfolgt über die Edelfäule,. In beiden Fällen stellt sich ein honigwürziges Aroma ein. Edelsüße Rieslingweine bester Erzeuger, besonders Trockenbeerenauslesen, erzielen auf Auktionen extrem hohe Preise und sind ausgesprochene Raritäten.
Riesling eignet sich außerdem zur Herstellung von Schaumwein bzw. Sekt..
Sauvignon Blanc
Sauvignon Blanc ist eine Weißwein-Rebsorte mit starker Verbreitung. Ihre Abstammung ist unbekannt, aber es handelt sich um eine sehr alte Rebsorte aus Frankreich.
Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Sortenrein ergibt sie einen frischen Wein mit eigenwilligen, pikanten Johannis- und Stachelbeeraromen, häufig auch mit „grünen“ Noten (frisch gemähtes Gras), und einem unnachahmlichen Mineralton mit einer unterstützenden Säurestruktur.
Die europäische Heimat der Rebsorte ist das französische Loiretal; Sancerre und Pouilly-Fumé sind die großen Namen. Aber auch in Neuseeland hat Sie ideale Bedingungen vorgefunden – die dortigen Sauvignon Blancs sind weltberühmt geworden.
Grauer Burgunder (bzw. Pinot Grigio)
Der Grauburgunder (auch: frz. Pinot Gris, ital. Pinot Grigio oder) ist eine Weißwein-Rebsorte - obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie den weißen Sorten zugeordnet. Grauburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders bzw. Blauburgunders aus der vielfältigen Familie der Burgunder.
Als Pinot Gris ist er in Frankreich und in Australien weitverbreitet, darüber hinaus in Deutschland und Österreich als Grauburgunder, in Italien als Pinot Grigio.
Der Grauburgunder liefert säurearme, aber körper- und extraktreiche Weißweine mit einem in der Regel hohen Alkoholgehalt und würzigem Aroma, welche meistens eine kräftige goldgelbe Farbe besitzen.
Weißer Burgunder (bzw. Pinot Blanc)
Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte, die auch Weißburgunder oder Pinot Blanc, genannt wird. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, die aus Mutation aus dem aus dem Grauburgunder (Pinto Grigio), der seinerseits aus dem Spätburgunder (Pinot Noir) entstanden ist, entstammt.
In südlicheren Anbaugebieten fehlt der Rebsorte oft die Säure, dort wird sie daher oft vom Chardonnay verdrängt. Der Weißburgunder präsentiert sich im Duft zart und verhalten. Typisch ist sein leicht nussiges Aroma und seine helle Farbe. Elegante Weißburgunder in der trockenen Geschmacksrichtung, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine.
Grüner Veltliner
Der Grüne Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die vorwiegend in Österreich, insbesondere in Niederösterreich angebaut wird.
Im 20. Jahrhundert wieder entdeckt, ist sie heute schlechthin die Traube in Österreich, wo sie im Jahr 2009 mit fast ein Drittel der Gesamtrebenfläche mit Abstand den ersten Platz belegt, , außerhalb ihrer Heimat wird sie jedoch wenig angebaut.
Ihre Weine bestechen durch ihr intensives Bouquet und durch ihre Frische. Typische Vertreter können angenehme Aromen nach weißem Pfeffer oder auch Tabak entwickeln, hervorragend ist aber meist die intensivere Nase und der Geschmack nach Citrus und Pfirsich. Ein guter Veltliner besticht durch seine Frische am Gaumen und ist durchaus lagerfähig.
Gewürztraminer
Gewürztraminer, auch Roter Traminer genannt, ist eine Weißweinsorte mit rötlich gefärbten Beeren. Die genaue Abstammung ist ungeklärt, der Name stammt vom Südtiroler Ort Tramin. Gesichert ist, dass die Rebsorte bereits um das Jahr 1500 in Deutschland angebaut wurde.
Sie ergibt sehr aromatische, säurearme Weine, die im Duft an Rosenblüten und an Litchi erinnern. Auch Bitterorange und Marzipan sind sortencharakteristische Geschmacks- bzw. Geruchsnoten.

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