Learning by Tasting



1. Tipp: Gehen Sie struktuiert vor und vergleichen Sie!

Probieren Sie zunächst einzelne Rebsorten sortenrein - also möglichst unverschnitten und konzentrieren sich auf deren spezifische Eigenarten. Schnell lernen Sie die großen Rebsorten geschmacklich auseinanderzuhalten.

Kaufen und öffnen Sie dazu ruhig mehrere Weine gleichzeitig und probieren diese im direkten Vergleich – nur so schulen Sie Ihren Geschmack.

Heben Sie den Korken auf, damit können Sie die geöffneten Flaschen wieder verschliessen und diese ohne Bedenken etwa eine Woche im Kühlschrank lagern – achten Sie aber darauf, Rotweine rechtzeitig vor der nächsten Verköstigung aus dem Kühlschrank zu nehmen, um diese auf Trinktemperatur zu bringen.


2. Tipp: Auf die Temperatur kommt es an

Ein zu kalter Wein ist verschlossen und insgesamt geschmacksarm, ein zu warmer Wein dagegen entwickelt störende Töne in der Nase. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zu diesem Thema: Die richtige Temperatur.


3. Tipp: Trinken Sie bewußt

Die sensorische Wahrnehmung, eine gute Nase ist keine Geheimwissenschaft und auch weniger eine Frage der Begabung, sondern vielmehr eine Frage der Übung!

Überlegen Sie nur mal kurz, wann Sie sich das letzte Mal bewusst mit Ihrem Geruchs- oder Geschmackssinn befaßt haben?

Und keine Angst, das Verkosten ist immer – auch wenn das manche Kollegen nicht gerne hören – eine subjektive Angelegenheit. Wenn Sie einen Wein gut finden, kann Ihnen kein Fachmann dieser Welt widersprechen.

Fragen Sie sich beim Weintrinken: Was rieche ich? Was schmecke ich? Versuchen Sie, einen konkreten Duft zu benennen. Welche Frucht – welches Gewürz?

Wenn der Wein korkt, dann riecht er nicht klar, sondern stumpf und muffig, erinnert geschmacklich an einen Kartoffelsack.
Sind Sie in einem Restaurant, nicht diskutieren, sondern einfach eine andere Flasche bestellen. Die geht auf Kosten des Restaurants - nicht auf Ihre!




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